Disruption.Transformation.Resilienz.
00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Zukunft Familienunternehmen.
00:00:10: Wir kennen es alle!
00:00:12: Familienunternehmens stehen für langfristiges Denken, und für unternehmerische Verantwortung.
00:00:18: Gleichzeitig erleben viele von ihnen gerade den größten Wandel ihrer Geschichte.
00:00:25: Das
00:00:25: liegt nicht zuletzt an der künstlichen Intelligenz.
00:00:28: Sie verändert ganze Geschäftsmodelle.
00:00:31: Neue Wettbewerber entstehen innerhalb weniger Monate.
00:00:35: Und gleichzeitig stehen viele Unternehmerfamilien vor der Frage, wie sie die Verantwortung erfolgreich an die nächste Generation übergeben.
00:00:45: Meine heutigen Gäste zeigen, dass diese beiden Themen unmittelbar zusammenwirken können!
00:00:53: Ein herzliches Willkommen.
00:00:54: zum einen an Ansgar Heisen.
00:00:57: seit mehr als fünfundzwanzig Jahren Geschäftsführender Gesellschafta der Heisegruppe und Enkel des Gründers – willkommen
00:01:04: Dankeschön.
00:01:05: Und
00:01:05: an seine Tochter Johanna Heisen, sie ist vor drei Jahren in das Unternehmen eingestiegen und sie ist beantwortlich für den Bereich Heisen Knowledge und zugleich Head of Brand & Culture, Marke und Kultur.
00:01:17: Seit März, vierundzwanzig ist sie außerdem CEO von Heise Ventures.
00:01:22: Sie is die Vertreterin der vierten Generation – willkommen!
00:01:25: Danke schön.
00:01:26: Und schließlich Jan Broer-Hilker.
00:01:29: Er ist Managing Partner Assurance bei EY Deutschland und verantwortlicher Geschäftsführer für den Kernbereich Wirtschaftsprüfung.
00:01:37: Er betrachtet die Prüfung und Beratung von Familienunternehmen als Kernaufgabe in der Wirtschaftsprüpfung bei Ey.
00:01:44: Außerdem setzt er selbst im Aufsichtsrat von einem alteingesessenen Familienunternehmensherzlich willkommen auch an Wie.
00:01:51: Danke schön!
00:01:51: Schön, dass Sie alle hier sind.
00:01:53: Und jetzt noch kurz zum Hintergrund für unser Thema heute.
00:01:56: Heise hat sich seit der Gründung, immer wieder neu erfunden.
00:02:01: Es fing als klassischer Adressbuchverlag an und es hat sich inzwischen zum digitalen Medienunternehmen mit Journalismus, E-Commerce, Weiterbildung, KI Anwendungen und Corporate Venturing gewandelt.
00:02:14: Außerdem geht die Unternehmerfamilie bei der Übergabe an die fette Generation ein wohl eher ungewöhnlichen Weg.
00:02:21: Anstatt die Nachfolge über klassische Hierarchien zu organisieren, erhält die nächste Generation ganz bewusst eigene unternehmerische Freiheit.
00:02:30: Gibt es etwas das andere Familienunternehmen daraus lernen können und welche Rolle spielen dabei Unternehmertum, Vertrauen und der Mut immer wieder Neues auszuprobieren?
00:02:41: Das möchte ich jetzt gerne von Ansgar und Johanna Heise.
00:02:49: Wenn man auf ihr Unternehmen blickt, dann fällt sofort auch viele Familienunternehmen sprechen aktuell über wirklich großen Transformationsdruck.
00:02:58: Sie haben ja Unternehmen immer wieder geändert.
00:03:01: ihre Vorgängergenerationen haben das auch getan.
00:03:04: ist diese ständige Neuerfindung also auch heute Teil von ihrer Identität?
00:03:09: war das schon immer so?
00:03:10: wie passt neuerfindungen zu heise?
00:03:13: Das würde ich schon sagen das war immer schon so.
00:03:15: Das war aber nicht so, weil es uns so gut ging, sondern weil's uns so schlecht ging.
00:03:20: Insbesondere Zeiten von meinem Großvater ... Aber auch in Zeiten von meinen Vatern die ich ja dann auch live als Heranwachsener sehr genau mitbekommen habe, war eigentlich unser Unternehmen eher auf Diät würde ich mal sagen und in dem Zusammenhang war das eben nicht so ein ... Und da möchte ich jetzt keinen irgendwie treffen, In den Verlagen wurde sehr viel Geld verdient, vor allem in den gelben Seitenverlagen.
00:03:48: Wir waren aber nicht gelbe Seitenverlag, sondern wir waren weiße Seiten also das Örtliche und das Telefonbuch.
00:03:53: und dass in Regionen die weit ab von den großen Zentren sind Ostfriesland zum Beispiel, Raudafin, Ost-Raudafilien und solche großen Landschaften wunderschön dort wenig Menschen, wenig Gewerbe Aber irgendwo für uns gut weil es uns eben auf so eine permanente Diät gesetzt hat und Hunger macht er manchmal auch erfinderisch.
00:04:14: Also ich würde schon sagen, das war eine ganz wesentliche Grundlage für diesen permanenten Veränderungsprozess den wir dann allerdings nachdem es uns dann gerade durch die Diversifizierung unseres Unternehmens auch deutlich besser ging, geradezu kultiviert haben.
00:04:31: Es war immer wieder ansporn weil wir so überzeugt sind davon dass alles seine Zeit hat und das eine nicht unbedingt durch das andere abgelöst wird, sondern wir wachsam sein müssen um das neue rechtzeitig zu entdecken.
00:04:47: Spannend!
00:04:48: Frau Heisen, wie ist Ihr Blick darauf?
00:04:51: Vor allem sie sind ja vor drei Jahren ins Unternehmen eingestiegen.
00:04:54: Sie hatten einen Master in Management und auch schon Berufserfahrung bei KPNG und Simon Kucher.
00:05:00: Ihn stand damit also die Welt außerhalb des Familienunternehmens offen.
00:05:05: was hat sie dazu bewegt ins Familienunternehmen einzusteigen und da vielleicht auch den Weg ihres Vaters und ihrer Vorfahren fortzuführen.
00:05:14: Ja, das war tatsächlich gar nicht so geplant wie das letztendlich jetzt vielleicht von unserem Standpunkt gerade aus aussieht.
00:05:23: Ich bin ja schon also während meiner Studium sind es unternehmen quasi eingestiegen weil ich Werkstudentin bei uns wurde und eigentlich nur aus dem Grund für Geld verdienen wollte.
00:05:32: Das hat er jetzt gar nicht die Nachfolgerambition oder sowas, sondern ich war in London habe da mein Master angefangen und London ist teuer als Stadt.
00:05:43: Ich hatte aber noch Zeit, also was macht man dann mit Werkstudenten?
00:05:46: Und das war ja gar nicht so einfach dann auch mit Brexit.
00:05:49: Diese Versicherungsthemen sind ja immer ein bisschen schwierig wenn man wo an den anderen Land arbeiten möchte.
00:05:54: Also ab ins Familienunternehmen habe sehr administrativ dort gestartet.
00:06:00: Dann war, finde ich das Interessante daran.
00:06:04: Ich habe das nicht als mein Einstieg empfunden, sondern wollte Geld verdienen.
00:06:07: Das war meine Motivation.
00:06:09: Die Mitarbeiter auf der anderen Seite haben es aber als mein einstieg betrachtet.
00:06:12: Das ist mir jetzt rückwirkend erst klar geworden.
00:06:15: Das waren wir damals gar nicht so bewusst und somit habe ich dann immer mehr Verantwortung bekommen weil sie meinten Sie ziehen mich jetzt immer auch ein Projekt mit rein.
00:06:24: Wir hatten einen Employer Branding-Projekt.
00:06:27: Gerade nach Covid ging es sehr viel darum, wie kriegt man jetzt irgendwie Talente für seinen Unternehmen?
00:06:33: Ja und da wurde ich dann schon immer mehr so mit reingezogen.
00:06:36: Ich fragte ja Jonna du müsstest doch später auch mal machen, denn musst Du doch als neue Generation sagen, baby, du tut dir das eigentlich denkst!
00:06:43: Und so kam mein Staat ins Familienunternehmen.
00:06:48: Ich habe die Projektverantwortung für dieses Brandingprojekt bekommen wo ich auch immer noch in der Verantwortung bin.
00:06:54: Das ganze Branding-Thema, die Entwicklung der Corporate Identity etc.
00:06:59: ist mittlerweile abgeschlossen aber gewisse Themen sind davon noch geblieben.
00:07:05: und so hat sich dann mein Einstieg irgendwie ergeben weil ich dachte das ist alles bis zu meinem Studienende bis zu meinen Masterende fertig.
00:07:14: Das war natürlich total naiv und hat sich nicht bewahrheitet.
00:07:18: und so meinte ich bleibe da jetzt erstmal noch einen Jahr im Familienunternehmen, macht mein Projekt beim Branding weiter.
00:07:28: Es hat mir dann aber ASACT so viel Spaß gemacht weil ich gemerkt habe wie viele ich gestalten kann.
00:07:33: Viel mehr wahrscheinlich als ich in einer anderen Stelle gestalten hätte können und auch viel mehr lernen konnte als ich glaube ich an anderer Stelle lernen konnte dass sich hier mein Weg weitergesucht habe
00:07:47: sehr erfolgreich wird, gleich darauf zu sprechen kommen werden.
00:07:50: Aber ein spannender Fall, wir sagen normalerweise immer das es auch die ältere Generation ist, die etwas Druck auf den jüngeren Auswirk ins Unternehmen einzusteigen.
00:08:00: bei ihnen war es quasi umgekehrt und nicht umgekehrt sondern die Mitarbeitenden, die dann dafür gesorgt haben dass sie da auch drüber nachgedacht haben vielleicht.
00:08:09: Aber auch beides würde ich sagen.
00:08:12: Papa, ich glaube du hast ja jetzt nicht ganz abgenackt dass ich ins Unternehmen gehe und meine Mutter fand es auch gar nicht so eine schlechte Idee.
00:08:24: Das war also beides glaube ich Und das ist ja auch schön wenn man wohin kommt wo man gewollt ist.
00:08:30: Gar nicht so schlecht.
00:08:30: Absolut, auf die Nachfolge-Thematik kommen wir auch gleich nochmal zu sprechen.
00:08:35: aber vorher noch eine kurze Nachfrage.
00:08:38: Sie haben gerade gesagt sie haben Projekte übernommen.
00:08:40: Aber gleichzeitig ist es ja so dass viele von den neuen Bereichen die es nun aktuell bei Heise gibt erst mit ihnen ins Unternehmen gekommen sind.
00:08:49: also der neue Markenauftritt die Venture Capital Investments Die Startup Aktivitäten.
00:08:56: Wie kam's dazu?
00:08:58: Ich habe bei beiden immer gemerkt, dass es fehlt.
00:09:01: Also dass wir das einfach noch nicht da haben weil also es gibt so viele Themen und Tag hat nur vierundzwanzig Stunden und ich glaube das ist auch irgendwo das Tolle gewesen an meiner Rolle, dass ich die Zeit hatte zu gucken was fehlt und die Zeit hätte das dann auch umsetzen
00:09:17: können.
00:09:17: Also irgendwo auch meine Rolle dann finden konnte.
00:09:21: Gerade beim Branding Thema habe ich ganz stark gemerkt in dem Employer-Branding Prozess dass uns etwas fehlt, was uns zusammenhält.
00:09:31: Weil wir sehr stark gewachsen sind.
00:09:33: Ich würde sagen über die letzten zwanzig Jahre ungefähr sehr viel durch unorganisches Wachstum und durch Akquisitionen.
00:09:41: Und da war gar nicht mehr so viel Verbundenheit in dem Unternehmen.
00:09:44: Es ist sehr siloartig dann aufgebaut und diese Querverbindung haben gar nicht stattgefunden.
00:09:51: Da habe ich gemerkt, okay das fehlt also es fällt erst mal nach außen zu kommunizieren.
00:09:57: Auf der anderen Seite habe ich auch gemerkt, okay, ich glaube, Marke ist ein Thema was immer wichtiger wird und das wurde vielleicht in der Vergangenheit sehr belächelt mit irgendwie so schöne wundere Bilder.
00:10:07: Und was man dazu hören bekommt aber eigentlich ist Marke ja viel mehr!
00:10:11: Das ist ja etwas, was eine Zielgruppe anspricht, dass es ja ein totales Verkaufsargument oder nicht... Deshalb war mir das so wichtig, diese Marke weiter zu stärken.
00:10:22: Deswegen auch unser Engagement bei Hannover-Six-Ninzig um die Marke einfach Präsenz zu machen und zu zeigen.
00:10:27: okay also wir sind ja hier.
00:10:30: Wir sind interessant für verschiedene Zielgruppen.
00:10:34: Produkte, die verschiedene Z-Gruppen ansprechen.
00:10:37: Und bei dem Venture Capital Thema fand dadurch das sich an der WHO war, Startup immer ein sehr großes Thema und ich konnte mir tatsächlich nicht vorstellen selber zu gründen weil immer als ich in den Entrepreneurship Kursen war jetzt nicht die super Idee hatte, damit es total schwer gefallen ist eine gute Idee zu finden auch irgendwie, ich bin da nicht so richtig reingekommen.
00:11:00: Aber ich fand es total spannend diese Verbindung aus Familienunternehmen und aus Startups.
00:11:08: Und so habe ich dann mit einem Rater zusammen überlegt okay wie kann man diese zwei Dinge eigentlich verbinden?
00:11:15: Wie schafft man das Innovationen ins Familienunternehm letztendlich zu bringen und wie können wir uns einfach diversifizieren?
00:11:24: Herr Heise, wir hören gerade sehr viele Dinge die Ihre Tochter jetzt auch anders macht ins Unternehmen hineinbringt.
00:11:31: Es ist oft so dass sich die Vorgängergeneration schwer tut wenn die Kinder etwas anderes machen.
00:11:38: von Ihnen habe ich aber mal gehört das Sie gesagt haben sie möchten eigentlich nicht dass der Nachfolger oder die Nachfolgarin der Klon von einem selbst wird.
00:11:46: Wie kommt das und wie haben Sie es auch geschafft, diese Einstellung zu entwickeln?
00:11:50: Denn ehrlich gesagt mit dieser Einstellung wird es wahrscheinlich vielen anderen Familienunternehmen in der Nachfolge leichter fallen.
00:12:00: Ich bin mir immer irgendwie bewusst dass die nachfolgende Generation eine eigene Handschrift entwickeln muss.
00:12:09: in einem Unternehmen müssen wir, die ja dann irgendwann auch weicheln aus dem Unternehmen dieser Generation der nötigen Freiraum gehen.
00:12:18: Und das eine ist sozusagen so ne Art Philosophie.
00:12:23: Pragmatisch oder kraftmännisch könnte man auch sagen einen nachfolgenden Generationen bringt neue Dinge mit, die wir die ältere Generation gar nicht beherrschen.
00:12:35: ich kann bis zum heutigen Tag nicht richtig venture schreiten.
00:12:39: Das ist für mich immer, also ich weiß so etwa was das ist.
00:12:43: Aber... aber ich muss es auch nicht!
00:12:49: Für mich war Branding bunte Bildchen.
00:12:54: Kann man machen?
00:12:55: Kann man auch irgendwie lassen?
00:12:57: Macht mal die Grafik abteilend und dann haben wir mal schönes ungefähr.
00:13:02: Und ich bin Johanna selber dafür dass sie diese Impulse neu gesetzt hat und damit dem Unternehmung einen ganz neuen Touch gegeben hat.
00:13:10: Und ehrlich gesagt war in meiner Generation das ja auch so.
00:13:13: Ich habe mir dem Unternehmen auch einen neuen Touch gegeben und ich glaube, dass es auch irgendwie gut... Man sieht das manchmal übrigens bei ein bisschen verrücktes Bild aber ich weiß nicht ob das jemals aufgefallen ist wenn man alte Schlösser geht.
00:13:33: da kann man sehr schön sehen wie die Generationen immer wieder dieses Gebäude weiterhin verdient haben.
00:13:40: Jeder hat so seinen Stil mit reingepragt.
00:13:43: Und das hat mich auch irgendwie immer ein bisschen inspiriert zu sagen, dass es doch eigentlich auch schön ist, dass sowas möglich ist.
00:13:54: Wie gesagt, wir müssen das eben zulassen und müssen uns als weichende Generationen das zulassen.
00:14:01: Wir müssen auch einfach respektieren, dass wir irgendwo da unser Ende haben und uns da ehrlich gesagt auch mal haushalten.
00:14:08: Ich glaube das ist ganz wichtig, dass wir uns aushalten und nicht dann immer nur mit so einer angezogenen Handbremse das betreiben sondern einfach mal sagen machen lassen.
00:14:18: Dazu gehört ein bisschen Mut dazu.
00:14:22: Es ist nur Mut.
00:14:23: oder wie gehen Sie damit um?
00:14:25: wenn Ihre Tochter vielleicht eine Idee hat wo sie auf den ersten Blick sagen ... kann gar nicht plappen oder ich weiß gar nicht, wie das ist.
00:14:33: Was machen Sie dann?
00:14:34: Versuchen Sie es zu verstehen!
00:14:36: Machen du was ganz anderes?
00:14:38: Gehen sie in den Urlaub Golf spielen... ...oder einen anderen Hobby nachgehend?
00:14:42: Oder wie gehen Sie damit um?
00:14:44: Wenn ich etwas nicht verstehe, dann fahre ich schon Johanna nach und lasse mir das auch von Johanna erklären.
00:14:50: Und wenn sie mich dann aber sagen, aber das haben wir jetzt so beschlossen, dass da gut, dann zieh' ich mich dann ganz schnell raus und sage okay, das ist dann auch okay für
00:14:57: mich.".
00:14:58: Und das ist auch dein Verantwortungsbereich und du wirst da schon gut machen.
00:15:02: Das geht ja gar nicht anders.
00:15:03: Du wirst mal aufpassen, dass man nichts von der doppelspitze bildet.
00:15:08: Wo so der eine intelligenter Starkmann vollstellt seine Tochter und die macht jetzt umso weiter furchtbar oder der Junior kommt.
00:15:19: Dieses Junior.
00:15:20: Furchtbare!
00:15:21: Ja, jeder hat auch sein Licht auf seinen Freien Raum und man ist nicht irgendwie der Junior, der danach geklappert kommt.
00:15:28: Sondern das ist doch mein Agenda jetzt!
00:15:30: Und die muss ich dann auch mal auslegen dürfen.
00:15:32: Und da muss ich auch... Und das wichtig?
00:15:35: Ich muss auch in einer Lage sein, Fehler zu machen.
00:15:38: Das muss auch abgedeckt sein.
00:15:40: Wir brauchen ein Zugeständnis dass nicht alles gelingen wird weil wir sind ja Unternehmer Und nicht irgendwie Behördenvorsitzenden, die da irgendwie ein Budget zu diskutieren haben.
00:15:53: Wir haben unsere Budgets ganz wichtig!
00:15:56: Also wir dürfen ja auch nicht leichtfertig damit umgehen.
00:15:59: Es sind ja viele Menschen, die wir beschäftigen und dürfen uns nicht überziehen was wir tun.
00:16:07: aber diesen Freiraum müssen wir uns geben und da muss das scheitern und der Fehler musste mit einkalkuliert sein.
00:16:16: Sie sitzen ja jetzt selbst auch im Aufsichtsrat bei einem Familienunternehmen, das hundertfünfzig Jahre schon existiert und sie kennen natürlich aus der Beratung sehr viele Familienunternehmens.
00:16:28: Wenn Sie das nun vergleichen mit der Heisegruppe wie schätzen Sie das ein?
00:16:33: Ist es hier ein typischer Fall oder sehen Sie in Ihrer Erfahrung da Unterschiede?
00:16:40: Also erst mal vielleicht haben wir eine Gemeinsamkeits.
00:16:42: Mein Vater war auch schon bei EY Und damals war das noch etwas anders strukturiert als heute.
00:16:47: Ich habe dann auch in Kognitur mal eine Praktikung gemacht, um selber zu merken ob es mein Ding ist oder ob der mir einen Quatsch erzählt und hab am Ende mich dafür entschieden.
00:16:58: Also insofern kann ich den Weg ganz gut nachvollziehen.
00:17:02: Das tut mir schwer, ich kenne nicht jedes Familienunternehmen in Deutschland aber die, die ich sehe, ist das nicht typisch.
00:17:08: Es ist wunderbar was ich höre dass das so entspannt vonstatten geht, denn das sind ja Emotionen.
00:17:17: Es ist schwierig, es ist eine Bürde, Herr Heiß hat das gerade gesagt und verantwortet das auch für viele Menschen und über Generationen und man möchte nicht die erste Generation sein, die sich dann versammelt.
00:17:29: Ich coache gerade einen Familienunternehmen wo das so ist, wo es nach fast neunzig Jahren das erste Mal rote Zahlen gibt Da reingehen, das ist natürlich eine wunderbare Situation.
00:17:42: So nach dem Motto alle anderen Feuer waren besser.
00:17:46: in den Unternehmen wo ich Aufsichtsrat bin da ist es ähnlich gut über viele Jahre vorbereitet worden.
00:17:53: Die sind auch in Übungen die siebte Generation.
00:17:56: aber das ist ein tolles übereinanderspielen.
00:17:59: Ein Punkt den der Heise gerade gesagt hat was wahnsinnig wichtig ist mit dem Junior Das ist nämlich die Vollkatastrophe
00:18:05: Ja, ja genau.
00:18:07: So nach dem Motto mitzunehmen und der ist zwar dabei oder sie in diesem Fall aber entscheidend tue ich das hier Und wir schmunzeln drüber Aber das gibt es leider häufiger als man denkt.
00:18:22: Das kann dann nicht funktionieren Wenn man das Vertrauen aufbraucht Insofern, dass ich höre Leider untypisch Hört sich aber gut an und insofern freut mich das Ungemein Dass das zu funktionieren scheint.
00:18:32: Wenn ich
00:18:32: was ergänzen darf Es wird oft auch von Außenstehenden versuchen, die so einen Beipass um Johann hat und fragen mich dann auch noch mal.
00:18:42: Das fühle ich total schrecklich!
00:18:44: Und ich muss mich jedes Mal selber auf den Finger hauen und sagen hör auf gelingt mal, gelingt nicht.
00:18:51: aber das Bewusstsein dass das der total französische Weg ist das muss einem wie Fleisch und Blut übergehen.
00:18:57: jetzt haben wir ja gerade schon was über das die man Mut gehört, Frau Heise.
00:19:02: Wie ist das denn bei Ihnen?
00:19:03: Sie haben vorher schon gesprochen dass zwar irgendwie Unternehmertum Entrepreneurship ja auch schon seit dem Studium irgendwo immer um sie herum war Die zündende Idee gefehlt hat sie im Familienunternehmen aber nun ihre unternehmerische Aktivität auch umsetzen können.
00:19:21: Aber nun muss man natürlich auch sagen wenn sie in einem Start-up Scheitern, was ja viele tun.
00:19:27: Dann ist das Salat gesagt nicht so schlimm?
00:19:30: Ja, das ist irgendein Venture Capital Geld.
00:19:33: die können auch ohne ihr Startup irgendwie weiterhin erfolgreich sein.
00:19:36: da ist es vielleicht eingepreist.
00:19:39: Im Familienunternehmen ist es natürlich anders.
00:19:41: Man darf, man muss Fehler machen können wurde ja auch gerade von ihrem Vater angesprochen.
00:19:46: auf der anderen Seite ist es aber natürlich so dass eine große Mannschaft dahinter steht viele Mitarbeitende mit ihren Familien und wir hören ja immer wieder auch von der jungen Generation das es gar nicht so einfach ist Die ist der Verantwortung anzunehmen und dann den Mut aufzubringen, Dinge zu verändern auch wenn man nicht weiß in welche Richtung das es geht.
00:20:09: Wie gehen Sie mit der Verantwortung um?
00:20:11: Wie bringen sie den Mut aus?
00:20:13: Und was würden Sie da vor allem auch anderen Menschen im Alter raten dass die sich vielleicht auftrauen diesen Schritt zu gehen?
00:20:21: Ich glaube was bei mir ganz gut war nicht von so null auf hundert gestartet bin, sondern dass es auch ein Weg ist oder immer noch ein Weg und auch in der Zukunft wird das aber noch ein weg sein.
00:20:32: Also ich bin ja nicht eingestiegen und habe die Position von meinem Verteil übernommen, sondern ich bin eingestigen mit Projektteams und gar nicht viel Personalverantwortung.
00:20:41: Und jetzt immer noch hält sich das alles irgendwo – ich würde sagen – in Grenzen?
00:20:48: Was ganz schön ist, ich kam von diesen operativen Themen, sprich Also von diesen Themen wie Branding, wie Venture Capital.
00:20:58: Ich habe eigentlich nur Geld ausgegeben und ab diesem Jahr muss ich jetzt auch oder darf ich jetzt mit der Heiser Academy, also mit Heisen Knowledge, wo ich ja auch in die Geschäftsführerin bin aber auch den Zeltbereich verantworten.
00:21:13: Und das ist so ein bisschen aufgeteilt dass die Verantwortung eben zu Stück für Stück kommt Auf einmal alles da ist und ich glaube, das macht es dann auch irgendwie so verdaulich.
00:21:23: Und dann kann man in einzelnen Schritten auch daran wachsen.
00:21:26: Wenn man ein Bereich verstanden hat, dann kann über zum nächsten gehen, kann mehr Menschen führen.
00:21:32: Aber ich bin nun mal auch noch sehr jung.
00:21:34: Ich bin jetzt sieben zwanzig Jahre alt.
00:21:37: Ist ja klar dass ich noch nicht alles weiß und auch im Selbstbereich jetzt wahrscheinlich das auch noch nicht perfekt mache.
00:21:43: Es läuft zum Glück ganz gut und mir macht es auch großen Spaß mit meinen Kollegen Ja, jeden Tag verkaufen zu können.
00:21:51: Aber das ist alles noch in einem Rahmen wo es dann nicht irgendwie zweitausend-zweihundert Mitarbeiter sind sondern vielleicht jetzt insgesamt dreißig.
00:22:01: Das mit dem Alles Wissen und Verstehen das war vielleicht in der Vergangenheit mal möglich so Ende des zwanzigsten Jahrhunderts.
00:22:09: wenn wir allerdings Jetzt auf die Lage der Unternehmen der Nationen der Welt gucken stellen wir ja fest, dass sich Dinge wahnsinnig schnell ändern.
00:22:21: An einem Tag sind Zölle angekündigt am nächsten Tag wieder nicht auch mit der Gesetzeslage.
00:22:27: eigentlich weiß keiner was kommt wann und was wird doch wieder abgeschafft usw.
00:22:33: Das macht natürlich das ganze Thema Unternehmensführung, Strategie, Diskussion und Entscheidungen schwieriger.
00:22:42: In der Vergangenheit war es immer klar Familienunternehmen haben ihren langfristigen Blick vielleicht eine Strategie auf zehn, fünfzehn Jahre ausgelegt.
00:22:51: ich erinnere mich mal mit einem Familienunternehmer gesprochen zu haben dass die Dreißigjahre plus Strategie in der Schublade ist jetzt schwierig geworden.
00:23:00: Herr Heise wie treffen Sie?
00:23:02: denn jetzt eigentlich Entscheidungen im Moment, ist das wirklich Strategie?
00:23:07: Ist das Bauchgefühl?
00:23:08: Intuition.
00:23:09: Wie gehen Sie mit diesen ständigen Veränderungen die Ihr Unternehmen ja auch ganz besonders betreffen um?
00:23:16: Wahrscheinlich ist es von einem bisschen was.
00:23:20: Irgendwie so eine leitende Hand Ist aber da, wenn sie mich jetzt fragen wie sieht die genau aus, kann ich die gar nicht so genau beschreiben.
00:23:26: Aber ich habe schon ein klares Bild von einem Medienunternehmen das sich aufspinkt dabei und teilzuhaben und auch zu gestalten.
00:23:36: eine in der digitalen Welt zunehmend sich dynamisierende Entwicklung.
00:23:42: ja also wir früher haben von Digitalisierung gesprochen Heute sprechen wir von Kai und so weiter und sofort.
00:23:49: Und dabei habe ich mir mal überlegt, wie balanciert man ein Unternehmen so aus?
00:23:53: Dass es auch stabil genug ist wenn mal irgendwo was wegbrechen.
00:23:59: Das sieht man glaube ich ganz gut, wenn man unser Unternehmen anguckt.
00:24:02: das sind ja inzwischen vier Geschäftszahlen auf denen wir stehen.
00:24:07: Eine Aktienunternehmen würde die sofort irgendwie kappen und wird das ganz anders machen.
00:24:11: also dann... Nicht jetzt aktuell als ich, aber wenn wir Börsen gelistet werden.
00:24:15: Weil einfach die Transparenz fehlst dich vor und deshalb auch Branding so wichtig?
00:24:20: Aber für uns ist es natürlich gut dass wir neben journalistisch orientierten Publikationen aller Art Einstieg, die Veranstaltung heiße Academy und so weiter.
00:24:32: Auch sowas wie Preisvergleicher haben oder sogar eine Handelsplattform haben für Produkt dabei da ist auch sind auch Verbindung dahinter.
00:24:40: ja also wenn man zum Beispiel unsere unser Preis vergleichen anguckt und die Handel Plattform denn ist eine enge Verbindung da Denn jeder der irgendwo ein Produkt sucht geht über die preisvergleicher und findet dann das Produkt gut Und wir können es eben handeln und dadurch ergeben sich eben auch für uns neue neue Optionen und Möglichkeiten.
00:24:59: also von daher ist baut irgendwo aufeinander auf.
00:25:02: Und es ist auch irgendwo logisch, ich habe in meiner Zeit immer sehr stark strategisch dazu gekauft.
00:25:08: Ich hab nicht irgendwie dazugekauft weil ich das irgendwie schön finde.
00:25:11: ich habe also nicht irgendwo was weiß ich eine Brauerei gekauft oder so sondern ich habe ja in der Regel das gekauft was mein jeweiliges Geschäftsfeld stärker macht größer macht und damit resilient anmacht.
00:25:23: denn Es ist so ähnlich wie in der Landwirtschaft, wer bei uns in diesem Medienbusiness nicht größer wird.
00:25:29: Wird den Krieg und den Kampf, den wir haben, nicht gewinnen können?
00:25:33: Man braucht eine kritische Größe.
00:25:34: Das hat sich auch sehr bewahrertet.
00:25:37: Ich bin da auch oft mal kritisiert worden auf dem Posten das alles noch auf.
00:25:40: Bist du wahnsinnig?
00:25:41: Mach doch mal ne Pause!
00:25:45: Nee geht mich denn so ein Momentum und Kaufmomentum gibt es nur einmal Und entweder man greift dann zu oder nicht.
00:25:55: Da muss man gut haben und entscheidungsfreudig sein, und auch ein bisschen Freude haben an den Menschen mit dem er das ja irgendwie machen muss.
00:26:06: Mein Ziel war immer zu sagen ich kaufe etwas dazu mache mein Unternehmen größer und arbeite über Fixkosten-Degression meinen Kostenthema ab.
00:26:18: Denn Medien... Ich habe es ja vorhin eingangs gesagt Verlage haben früher furchtbar viel Geld verliebt.
00:26:28: Sie haben aber dabei vergessen, dass sie genau in dieser Restrukturierungsphase schon wieder Umsatz verlieren.
00:26:50: Das bringt ihnen also gar nichts!
00:26:51: Das heißt die landen genau auf dem gleichen Punkt an dem sie waren bevor sie gestrukturiert haben also von der ergebnisseite.
00:26:58: Also war mein prinzip zu sagen okay ich mache es größer und versuche dann irgendwie dadurch meine menschen hier mehr auszulasten, Und auch die Menschen die in Bereichen tätig waren das was nicht bei uns gibt zum Beispiel als im alten telefonbruchgeschäft gab's eine telefonbrug redaktion Die haben nichts anderes gemacht als Aufträge verbunden mit telekomdaten.
00:27:19: ja dass ist also damals noch manuell gewesen.
00:27:22: diese menschen Klar, in anderen Unternehmen hat man diese Menschen dann irgendwie abgefunden und rausgesetzt.
00:27:27: Sie haben ein langer Betrieb zugegreift, zwanzig Jahre
00:27:29: usw.,
00:27:31: wahnsinnig viel Geld ausgegeben.
00:27:32: Ich habe mit den Leuten gesprochen und gesagt, tut mir einen Gefallen versucht niederschwellige digitale Produkte wie zum Beispiel Listings anzulegen.
00:27:38: das ist gar nicht so groß anders als das was ihr bisher getan habt.
00:27:41: Am Anfang waren die supermufflig aber dann haben sie irgendwann gemerkt dass auch ihr eigener Wert im Unternehmen gesteibt Und sie auch zu sich selbst wiedergefunden haben.
00:27:51: Das hat uns unheimlich geholfen, also Fixplossen-Degression auf der einen Seite Mut auf der anderen Seite und zum dritten irgendwie die Leute erreichen mit dem man was dann zusammen erreichten will.
00:28:02: wenn man kann sich nicht ideale Mannschaft schnitzen Man kann sich jetzt nicht alles Traumvorstellung gibt es überhaupt nicht.
00:28:09: man muss immer mit den Leuten leben die man hat Und man muss bereit sein, mit ihm gemeinsam irgendwie durch die Gründung zu ändern.
00:28:17: Ich glaube dieser Mut auch anorganisch zu wachsen gegen das was die Kollegen von anderen Unternehmen machen.
00:28:25: Das bedeutet ja auch wieder diesen Mut über den wir vorher schon gesprochen haben und es denke ich im Modell über dass doch der eine oder andere vielleicht auch jetzt in dieser eher schwierigen Zeit nachdenken sollte.
00:28:39: Wie sehen Sie das aus Ihrer Vogelperspektive?
00:28:43: Was würden Sie den Familienunternehmen, die vielleicht vor ähnlichen Herausforderungen stehen im Moment raten zum Thema Umgehen mit Krisen und wichtige Entscheidungen treffen in Zeiten, in denen die Basis für gutfaktenbasierte Entscheidungen vielleicht gar nicht mehr da ist.
00:29:02: Herr Heiß hat das eigentlich ideal zusammengefasst Denn auch wir stehen ja vor genau dem gleichen Thema.
00:29:08: Wir müssen auch wachsen in unseren Branche und müssen das am Ende auch über Stückkosten-Degressionen machen, also das war jetzt eine wunderbare Beschreibung einer professionellen Serviceförderung.
00:29:16: Das funktioniert bei uns nicht anders.
00:29:18: Und ziemlich genau das ist es ja auch was Familie unternehmen können.
00:29:23: die können nämlich anders als ne Börse notiert werden.
00:29:26: das für einen.
00:29:26: ganz kurz müssen sie nicht quartalsweise berichten und sind auch nicht irgendwelche Analysten ausgesetzt, die sagen das ist jetzt aber nach einem Quartal Mist.
00:29:34: Ihr müsst euren Kurs ändern.
00:29:35: Sondern ich glaube der ganz große Vorteil ist dass es eine Kombination zwischen einer langfristigen Perspektive ist, aber dann auch entscheiden zu können.
00:29:45: Sie glauben ja gar nicht wie kompliziert es ist im Konzern eine Entscheidung zu treffen.
00:29:49: Ja, das können Sie nicht einfach sagen.
00:29:51: Ich habe heute Morgen im Handelsbad gelesen dass XYZ passiert und deswegen werde ich jetzt mal was machen sondern dann muss man erstmal mit den Arbeitnehmervertretern reden Dann muss man über drei Hierarchie eben in Leute abholen Und da muss man das sozialisieren wie das so schön heißt und irgendwann kommt man vielleicht bei sechzig-sicht Prozent der eigentliche Idee raus nach acht Monaten und ist dann schon wieder acht Monate hinterher.
00:30:14: Und das ist, glaube ich der entscheidende Punkt der Mut.
00:30:16: aber das ist was Unternehmer in Deutschland ja über Jahrhunderte haben.
00:30:21: Mut?
00:30:22: Das machen, umsetzen und vielleicht dann auch feststellen war nix.
00:30:26: Aber das wäre mein Rat den Mut nicht zu verlieren weil Deutschland hat in den letzten, ich weiß nicht, fünfzig Jahren zwei oder dreimal das Cover des Economist als kranker Mann Europas gehabt und wir sind immer wiedergekommen Und das liegt halt an den Unternehmern, die diese Entscheidung getroffen haben.
00:30:43: Also insofern stimmt mich daher in Heise total zu machen.
00:30:46: mutig sein und an die Menschen denken.
00:30:50: Machen mutig sind ist eine sehr gute Zusammenfassung.
00:30:55: Wir sehen dass viele Familienunternehmen momentan versuchen mit Startups zusammenzuarbeiten von deren Innovationskraft zu profitieren.
00:31:04: Das passiert auf die ganz unterschiedlichen Weisen, von Investitionen in Startups bis hin zur Kooperation mit Startups alles mehr oder weniger erfolgreich.
00:31:14: Frau Heise, Sie machen noch was ganz Besonderes bei Heise nämlich ein Venture Clienting.
00:31:21: Das hat mich ganz besonders gefreut weil wir das tatsächlich auch vor ungefähr einem Jahr bei uns am Nährstuhl untersucht haben wie das ein Modell sein kann um Innovationen, den etablierte Unternehmen hineinzubekommen.
00:31:35: Ich würde Sie bitten können sie für unsere Hörerinnen und Hörern die dem Begriff vielleicht zum ersten Mal jetzt hören kurz erklären was das ist?
00:31:43: Und dann auch sagen warum sie sich für diesen Weg entschieden haben.
00:31:47: Ja ich war auch total fasziniert als ich das erste mal davon gehört habe.
00:31:52: weil also venture-clienting ist eigentlich ganz einfach.
00:31:55: das heißt eigentlich nur man geht eine Kundenbeziehung mit einem Startup ein.
00:31:59: Das ist ja eigentlich nichts Großes, aber es erfordert irgendwo ein Umdenken in der Organisation.
00:32:06: Und ich fand das so toll, weil es einfach eine relativ riesige Arme-Variante ist von Startups zu profitieren, weil man hat kein Investment und wenn eine Kundenbeziehung schaltet dann scheitert sie.
00:32:17: Das kann auch mit einem etablierten Unternehmen passieren.
00:32:20: also das hat man ja auch schon öfter gehört.
00:32:24: Ich habe mich auch dafür entschieden für dieses Venture Clienting weil dieser eben angesprochene Wandel auch irgendwo in der Organisation stattfindet.
00:32:36: Weil dann nicht immer darauf geguckt hat, okay welche etablierten Anbieter gibt es die man jetzt hat um weiß ich nicht einen Bedarf den man im Unternehmen hat zu decken sondern mal sich so neu überlegt.
00:32:49: Also muss man das eigentlich überhaupt so lösen, da gibt es noch ganz andere Möglichkeiten.
00:32:54: Das hat bei uns auch nicht perfekt geklappt im Unternehmen und das ist auch noch nicht so durchgesetzt.
00:32:59: aber an der einen oder anderen Stelle konnten wir schon Startups einsetzen und haben auch eine bessere Performance damit erreicht und das sind ja so tolle Nachrichten.
00:33:08: Und das Ziel für mich ist, dass wir auf der einen Seite dadurch innovativer werden.
00:33:14: Und man sieht es gerade bei Industrieunternehmen was es da für tolle Kooperation, sage ich mal gab durch Venture Clienting Ich glaube BMW die diese ganze Sensor Technologie durch den Start-up bekommen haben wodurch dieses Autonomie fahren, immer in greifbare Nähe kommt.
00:33:33: Das ist ja mega.
00:33:34: und bei uns wir sind kein produzierendes Unternehmen.
00:33:37: Wir sind Medienunternehmen.
00:33:38: das ist vielleicht nicht ganz so innovativ aber gerade im Prozessen kann man da echt eine Menge rausholen.
00:33:48: oft Interviews mit verschiedenen Bereichen und fragt ihr einfach, was nervt euch eigentlich an eurer Arbeit?
00:33:54: Also was kostet euch richtig viel Zeit und lasst uns doch dafür eine Lösung finden.
00:34:00: Dann hat man natürlich ein bisschen das Problem, dass nicht für jedes Problem ein Budget da ist, dass dieses Problem auch gelöst werden kann.
00:34:09: aber da arbeiten wir so Stück für Stück dran, dass dann auch umgesetzt werden kann.
00:34:15: Und das Schöne ist ja, dass Startups nicht nur dazu beitragen, dass Probleme gelöst werden wie Prozesse verbessert werden oder neue Technologien hineingebracht werden ins Unternehmen.
00:34:26: Sondern dass es dadurch auch oft einen Anstoß gibt, das miteinander die Kultur, die Arbeitsweise zu überdenken und vielleicht auch moderner zu machen.
00:34:37: Wenn wir jetzt schon auf neue Technologie gucken... Was natürlich momentan bei allen Unternehmen in aller Munde ist, das Thema künstliche Intelligenz heißt diskutiert sowohl was die Möglichkeiten und Chancen anbetrifft als auch was die Gefahren am Betrift für etablierte Geschäftsmodelle höher.
00:34:58: Die Anzahl der Mitarbeitenden.
00:35:00: wir hören immer wieder dass der eine oder andere Unternehmer ja fast schon stolz damit prallt, dass man jetzt die Mitarbeiterschaft signifikant reduzieren kann weil man ja jetzt KI-Agenten einsetzt.
00:35:14: Herr und Frau Heise, wie ist da Ihre Einstellung zu dem Thema?
00:35:19: Es wird alles nicht so heiß gegessen, wie es gekocht wird.
00:35:24: Ich finde das teilweise viel zu plakativ das Ganze und viel zu wenig mit wirklich Substanz hinterlegt.
00:35:32: KI – Ja gibt es!
00:35:34: KI im Unternehmen einsetzen auf jeden Fall.
00:35:39: Dominiert alles, würde ich noch mal ein Fragezeichen ansehen.
00:35:42: Das wird vielleicht mal so sein im Moment ist es aber auch nicht so.
00:35:45: Das heißt das Rezept ist doch erstmal wir müssen uns vertraut machen mit dieser Technologie und müssen uns sehr genau überlegen im Unternehmen wie sie einsetzen.
00:35:57: Und zwar finde ich in zwei Dimensionen.
00:36:00: die Dimension Eins ist Wie optimieren wir unsere Arbeitsabläufe im Unternehmen?
00:36:07: Wir erleichtern wir das Arbeiten durch künstliche Intelligenz.
00:36:13: Gerade agentische KI kann uns da sehr helfen.
00:36:17: und das andere ist, wie kreieren wir für Kunden Lösungen KI-Basit?
00:36:25: Das ist mein oder unser Rezept in unserem Unternehmen mit dieser KI-Thematik umzugehen.
00:36:32: Dass es nicht ganz leicht ist Sehen Sie ja gerade in der Debatte, die vom Tagesspiegel über ZDF bis hin zum Spiegel und Herr Matthias Döpfner dürfen wir auch nicht vergessen geführt wird.
00:36:50: Ich sage ganz ehrlich ich bin aufseiten eher von Matthias.
00:36:54: Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Politiker heute seine Reden auch KI-basiert geschrieben lässt.
00:36:59: Denn er hat sonst auch immer seine Redenschreiber gehabt.
00:37:03: Warum soll der das nicht KI-baisiert machen?
00:37:04: Finde ich gut!
00:37:05: Das ist für mich eine Ordnung.
00:37:07: Warum sollen wir im journalistischen Prozess, wenn's um Verscherche geht... ...wenn's sozusagen so einen Grundtext geht, nicht KI einsetzen?
00:37:17: Das wäre ja so, wenn wir uns dann sagen müssen alle wieder zu Handschrift zurückkommen.
00:37:22: Also, bis mal jetzt.
00:37:24: Ja genau, das man dazu.
00:37:27: Es darf aber nicht sein dass nachher der Mensch nicht mehr der Mensch ist sondern nur noch die Maschine.
00:37:34: das ist was wir sein sollen.
00:37:36: da ist die Grenze zu zielen.
00:37:38: Wir haben deshalb bei uns zum Beispiel auch klare KI-Richtlinien in unseren Redaktionen erlassen wie wir mit KI umgehen wann wir es kennzeichnen oder was ich kennzeichne Das klar zu regeln.
00:37:50: Und wir entwickeln eben Produkte, zum Beispiel ein Produkt das wir entwickelt haben ist dass wir unseren kleinen und mittelständischen Kunden das sind die Kunden die über das Verzeichnungsgeschäft weiterentwickelt haben heute zu unserem, sagen wir sind große Agentur, große Medienagentur für diese Kunden.
00:38:06: Wir bauen denen die Hogenpages, wir machen SEO sehr usw.
00:38:09: und so fort und eben auch bieten wie ihnen an eine Lösung dass sie aus einem Urtext heraus Alle verschiedenen Social Media Kanäle bespielen und das geht eben nur durch KI.
00:38:20: Und das empfinden wir als eine totale Erleichterung für den Kunden, denn für einen Handwerk ist es ein füchterlicher Pain in der Sprache eines LinkedIn Profils zu sprechen und gleichzeitig auch nach Sprache, eines Instagram Profils.
00:38:33: Das sind eben ganz unterschiedliche Ansätze.
00:38:35: Und wenn das eine KI uns abnimmt ist es doch super eine super Lösung die wir auch gut verkaufen können und der Erfolg gibt uns auch recht.
00:38:42: also ich habe keine Angst vor KI.
00:38:44: Ich hab nur dann Angst für KI Wenn wir das Wer heißt das Level Playing Field oder wie nennt sich das richtig?
00:38:50: Also diese...wenn die Spielregeln die wir haben durch Amerikanische Großkonzerne völlig außer Kraft gesetzt werden, wenn jegliches Urheberrecht, jeglicher Anspruch auf geistiges Eigentum verloren geht.
00:39:04: Dann brauchen wir in der Regulatorik.
00:39:08: Wir brauchen aber nicht Regelungen die wir im Moment da aufgestellt haben, wo wir versuchen jetzt schon KI abzuwürgen in Europa und ganz besonders in Deutschland.
00:39:15: Das macht überhaupt keinen Sinn, denn wenn man Weckel fegt... überall zu der Frage, aber ich sprach mir selber aus dem Herzen ein bisschen.
00:39:26: Ja und das war ja auch ein sehr wichtiger Appell, denn wir müssen als Deutschland, wir müssen also europa-wettbewerbsfähig bleiben.
00:39:34: Und natürlich müssen wir uns überlegen wie wir mit KI umgehen wollen und was unsere Spielregeln auch in der Zukunft sind.
00:39:41: aber wir dürfen das Thema einfach nicht aus Angst und Unwissen abwirken und damit anderen Teilen der Welt hier den Wettbewebsvorteil überlassen.
00:39:50: Frau Heisse Sie wollten glaube ich noch etwas ergänzen?
00:39:53: Genau.
00:39:53: Was ich gar nicht so einfach finde, muss ich auch sagen dass man KI wirklich gut im Unternehmen einführt.
00:40:01: Denn ja klar mittlerweile kann jeder mit ChatGPT lustige Bilder entwickeln oder mit Nano Banana und Ja.
00:40:10: aber KI wirklich in die Arbeitsabläufe zu bekommen und die Prozesse so auszurichten das KI da wirklich ein Mehrwert drin hat Das ist ehrlich gesagt echt schwer und ich glaube, das fällt an Deutschland generell den Unternehmen schwer.
00:40:23: Also auch wenn man sich Statistiken anguckt kann man ja diese Tendenz sehen und ich glaub da müssen wir noch sehr stark daran arbeiten sind wir dabei aber sich erstmal alle Prozessoranzüge die man so im Unternehmen hat das ist ja auch keine Aufgabe die super viel Spaß macht Aber es darf eine Hausaufgabe wie auf allen Fälle gerade haben.
00:40:45: Und ein paar andere Unternehmen in Deutschland Ja.
00:40:49: Herr Brorhelker, was würden Sie denn den mittelständischen Familienunternehmen
00:40:53: raten?
00:40:54: Wenn es um das Thema KI-Transformation geht.
00:40:56: Also ich höre immer wieder Dinge wie ja ist wichtig aber wir kennen uns nicht aus.
00:41:01: Wir haben keine Mitarbeiter die da Experten sind.
00:41:05: Die können wir uns aber auch nicht leisten und eigentlich haben wir viel zu viel zu tun Und die Datenqualität ist auch in gar keinen Fall so als dass wir irgendwie sinnvoll unsere eigene KI aufbauen nutzen wie auch immer könnten.
00:41:18: Was raten Sie solchen Unternehmen?
00:41:22: Ich rate Ihnen genau, dass es nicht so heiß gegessen wird wie es gekocht wird.
00:41:29: Und das ist ja auch gar nicht notwendig ist, dass sie eine eigene Karrieren wickeln.
00:41:33: Darum gibt's ja gar nicht.
00:41:34: Wenn ich Auto fahren will, entwickelte ich hier auch kein eigenes Auto und ich glaube, dass wir da sehr aufgeregt sind was das Thema anbetrifft.
00:41:44: denn im Grunde genommen als ich vor zwanzig Jahren bei EY angefangen habe zu prüfen Da haben wir noch mit Stift und Papier gearbeitet.
00:41:52: Und natürlich gab es Computer, und so weiter.
00:41:54: klar aber das heutzutage prüfen wir auch anders Aber die Prüfung ist ja noch da!
00:41:58: Das hätte man vielleicht schon vor zehn Jahren KI nennen können.
00:42:00: Nicht alles was heute als KI tituliert wird Ist ja intelligent.
00:42:05: Vieles ist ein relativ simples Modell.
00:42:09: Ich würde mich damit beschäftigen Ich würde überlegen wie ich das einbauen kann Und wie ich vor allen Dingen meine Menschen die ich habe Und dass hat der Heise von einem anderen Zusammenhang gesagt.
00:42:17: Ich will nicht sagen umschulen, aber dazu bringen kann das anzuwenden und damit im Grunde produktiver zu werden.
00:42:23: Das ist doch der entscheidende Vorteil, es ist ein Produktivitätsthema und was man allerdings nicht vergessen darf – da sind manche vielleicht ein bisschen blauäugig unterwegs – das Thema braucht eine Governance!
00:42:34: Ich muss damit umgehen können, was darf ich im Unternehmen machen und was darf nicht machen.
00:42:39: Ich mache mal ein Beispiel aus unserem Unternehmen.
00:42:40: Bei uns ist es so wir gehen davon aus dass bis zu zwanzig dreißig fast hundert Prozent aller Arbeitspapiere die wir erstellen im ersten Schritt KI generiert sind.
00:42:49: Wir haben Menschen gemacht.
00:42:51: So jedes Arbeitspapers, das wir heute erstellen, was durch eine KI erstellt wird – und wir haben unsere eigene KI – wird behandelt wie die Arbeit eines Praktikanten.
00:43:00: Das heißt es gibt ne ganz klare Regelung.
00:43:02: Wenn ich also ein erstes Memo über unsere KI laufen lasse, dann muss sich das nicht zweimal reviewen sondern dreimal.
00:43:09: Weil ich sage dass hat das Level eines Praktikanten und das finde ich eine ganz anfassbare erste Lösung.
00:43:15: wird das so bleiben?
00:43:15: wahrscheinlich nicht aber zumindest ist erstmal klar was auch wir dürftest benutzen.
00:43:19: ihr müsst einfach nochmal drüber lesen.
00:43:21: Und diese Governance wie gehe ich damit um?
00:43:23: Wo darf es benutzt oder wo darf ichs nicht benutzen?
00:43:25: Wie soll der Review Prozess sein?
00:43:27: Auch by the way Kostenkontrolle Denn wir werden in den nächsten Monaten und Jahren lernen, das ist nicht for free.
00:43:34: Die großen LLM-Modelle werden massiv ihre Preise hochdrehen weil irgendwie muss es alles bezahlt werden Und dann ist der Kostenvorteil auch noch sehr übersichtlich.
00:43:43: Also ich glaube da ist ein bisschen vernünftiger Menschenverstand gefordert und vor allen Dingen das Thema einmal sauber aufsetzen.
00:43:50: was darf ich?
00:43:50: Was darf ich nicht?
00:43:51: also Thema Gampanins
00:43:52: Ich darf mich nur an Punkt ergänzen Weil den hatte ich vergessen anzusprechen, das kam mir gerade in dem Hinweis.
00:44:01: Ich glaube wir müssen sehr auch im den Unternehmens in den Mannschaften einwirken dass wir uns immer auf einen gemeinsamen Stand halten was KI bei unserem Unternehmen bedeutet.
00:44:15: Wir machen das zum Beispiel regelmäßig durch KI-Tagezeigers, sogar KI Wochen.
00:44:19: Wo wir uns aus den unterschiedlichen Unternehmensbereichen gemeinsam gegenseitig aufschlauen wo setzen wir und wie setzen wir es eigentlich ein?
00:44:28: Es hat zwei ganz wichtige Aspekte erstens Berührungsängste abbauen.
00:44:33: zweitens Perspektiven eröffnern.
00:44:36: drittens Synergien zu heben.
00:44:41: Ich bin teilweise erstaunt, wie oft wir dann auch Dinge doppelt entwickeln.
00:44:46: Und ehrlich gesagt für mich ist ganz persönlich ein unheimlicher Lernprozess.
00:44:52: Auch einen Prozess des Nachdenks.
00:44:53: also dieses neue Code zum Beispiel die eigenen IT-Entwickler trauen diesen Codes nicht und was bereichten da eigentlich?
00:45:04: Haben sie jetzt recht oder ist das falsch?
00:45:08: Und das sind hochinteressante Diskussionen.
00:45:10: Ich glaube, man muss sich denen einfach stellen.
00:45:12: Am Ende des Tages nochmal keine Angst!
00:45:14: Ein bisschen Freude ein bisschen Lachen ein bisschen Mitmachen ein bisschen Wollen und Zuversicht entwickelt.
00:45:20: Dann wird es glaube ich gut.
00:45:22: Ich denke dass fast das wunderbar zusammen.
00:45:25: Wir könnten noch mindestens eine Stunde über das Thema Transformation KI Start-ups sprechen, müssen aber langsam zum Schluss kommen und ich würde jetzt jedem von Ihnen dreien auch bitten eine kleine Zusammenpassung oder einen kleinen Rat zu geben.
00:45:42: Ich würde mit Ihnen anfangen Herr Heise!
00:45:44: Was würden Sie anderen Familienunternehmen in Ihrer Position raten, wenn eine schlaue und motivierte Next-Gen in den Startlöchern steht?
00:45:55: Wie motiviert man die dazu wirklich ins Familienunternehmend zu gehen und dann die Nachfolge erfolgreich durchzuführen.
00:46:03: Schenke Vertrauen, akzeptiere Fehler und arbeite zusammen!
00:46:11: Frau Heise, was würden Sie denn den Absolventinnen und Absolventen raten?
00:46:17: Die beispielsweise jetzt auch ein Master in Management Entrepreneurship.
00:46:21: Was auch immer gerade durchgeführt haben und die vor der Frage stehen ins eigene Familienunternehmen Einsteigen oder doch etwas ganz anderes machen und falls einzusteigen wie sie denn einsteigen sollten?
00:46:34: Ich würde raten sich nicht ganz so viel Gedanken zu machen über so was alles sein könnte und wo man am besten anfängt, sondern einfach irgendwo anzufangen.
00:46:46: Weil der Weg ergibt sich ja auch.
00:46:50: Ich würde empfehlen den Mut zu haben, sich relativ früh als Unternehmer zu begreifen, der die Freiheit hat, Entscheidungen treffen zu dürfen und neue Sachen aufbauen kann ganz, ganz viel zu reden mit den Mitarbeitern und mit der... Mit den Generationen die da vor sind.
00:47:11: Weil ich glaube die ganzen Konflikte die da sind, sie lassen sich mit Gesprächen lösen Und da sollte man viel Zeit rein investieren.
00:47:21: Dankeschön Herr Broer-Hilker, im Moment wenn man sich die Medien anguckt dann wird immer wieder berichtet in was für eine Desonatenlage unsere Wirtschaft ist.
00:47:32: Wie schwierig es vor allem für die Familienunternehmen ist in diesen Zeiten der Unsicherheit und der notwendigen Transformationen?
00:47:40: Was würden Sie Familienunternehmer raten damit sie diese Transformation genauso positiv durchführen können wie wir das hier jetzt an einem Beispiel der heiße Gruppe gesehen haben?
00:47:51: Ich würde sagen, rufen Sie mal die Heises an und fragen Sie wie es geht.
00:47:55: Aber ich würde einfach mutig sein weitermachen und ich würde vielleicht auch noch meinen Rat an alle Arbeitnehmer, Arbeitenehmenden, Unternehmer wieder ein bisschen mehr arbeiten.
00:48:07: Also ich glaube Deutschland hat sich da herausgekämpft, weil wir einfach nach dem zweiten Weltkrieg gearbeitet haben.
00:48:14: So und ohne Arbeit wird das nichts.
00:48:17: Und wenn ich jedes Jahr weniger arbeite dann werden wir keine Wirtschaftswachstum haben.
00:48:21: Ich sag meinen Studenten immer ihr müsst arbeiten und die ersten zehn Jahre eures Berufs geliehmts hört sich so doof an.
00:48:27: ja aber Lehrjahre sind keine Herrenjahra also Gas geben wäre mein Rat
00:48:33: dass es, denke ich, ein sehr guter Abschlusssatz für diese Folge.
00:48:37: Ich danke Ihnen allen drei ganz herzlich für das Gespräch!
00:48:41: Wir haben viele verschiedene Themen rund um Transformation nachfolge KI und die Lage des Mittelstandes der Familienunternehmen im Allgemeinen angesprochen.
00:48:51: Herzlichen Dank, dass Sie die Erfahrungen mit uns geteilt haben.
00:48:54: Vielen
00:48:56: Dank!
00:49:01: Und das war's auch schon für diese Ausgabe von Zukunft-Familienunternehmen.
00:49:06: Wenn Sie uns Kommentare, Fragen oder Ideen senden wollen – sehr gerne!
00:49:11: Die Adresse finden Sie in den Shownotes und geben sie uns gerne ein gutes Rating und empfehlen Sie uns weiter.
00:49:18: Und vor allem das Wichtigste seien Sie beim nächsten Mal wieder dabei.
00:49:23: Der Podcast wird produziert von Regina Körner & Migo Fecke vom Professional
00:49:28: Podcasts.
00:49:29: Es grüßt Sie ganz herzlich Jere Nadine Kamalanda.